Kirchgemeinde Weixdorf mit Hermsdorf und Grünberg | kg.weixdorf@evlks.de
+ Ev.- Luth. Kirchgemeinde Weixdorf
Liebe Kinder,

 ich hoffe, es geht euch und euren Familien gut und ihr seid gesund.

Die Christenlehre macht Pause, aber ich möchte trotzdem für euch da sein.

 

Deshalb schreibe ich euch heute.              

 

 Schön, dass ihr da seid und euch Zeit nehmt.

 
 Es ist Herbst und vielleicht ist es euch auch schon aufgefallen, es wird immer früher dunkel.

 

 Gestern Nachmittag war ich noch im Garten, um diesen winterfest zu machen. Zum Glück hatte ich meine Taschenlampe dabei ;)

 

 Wie geht es dir, wenn es dunkel oder finster ist? - Denk mal kurz darüber nach.


 Für mich steht die Finsternis für die Nacht, die Angst, die Kälte, das Verirren und auch für die Trauer und Hoffnungslosigkeit

 

 Schon am ersten Schöpfungstag setzt Gott der Finsternis das Licht entgegen.

Das finde ich tröstlich.

Licht!

Licht tut gut.

Licht gibt Wärme.

Licht schenkt Helligkeit und Hoffnung.

Licht macht froh.

 

Die Bibel erzählt uns:                        

 Jesus kam in die Welt, um Licht in unser Leben zu bringen. (Joh 1,4)

ICH bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht im Finstern wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh 8,12)

 

Jesus sagt, er ist das Licht der Welt. Gemeint ist nicht etwa ein kleines Lämpchen, sondern DAS Licht der Welt. Er ist das Licht für unser Leben.

Was könnte das bedeuten?

 

Im Psalm 23, der uns vom guten Hirten erzählt, heißt es: und ob ich schon wanderte im finsteren Tal.

 Wir alle kennen diese Momente der Finsternis. Da wartet die große Klassenarbeit. Da ist der Streit mit der besten Freundin oder dem besten Freund. Da ist der Kummer, weil ein liebgewonnenes Haustier gestorben ist. Sicher fallen dir noch viel mehr Beispiele ein.

 Es gibt für uns Zeiten der Trauer und Einsamkeit, vielleicht sogar der Hoffnungslosigkeit.

 Das alles bleibt, aber der Glaube daran, dass Jesus DAS Licht der Welt ist, kann uns den Mut zurückgeben. Jesus ist DAS Licht, das die Finsternis erhellt und damit vertreibt. Wir können unsere Sorgen bei Jesus abgeben, z. B. im Gebet. Und dann dürfen wir hoffen und müssen keine Angst haben. Wir schaffen die Klassenarbeit. Wir vertragen uns wieder. Wir werden getröstet.

 

 Gerade die dunkle Jahreszeit ist Lichterzeit. Wir zünden eine Kerze an und können zusehen, wie sie ein ganzes Zimmer erhellt. Wir bereiten uns damit auf die Ankunft von Jesus vor, DEM Licht der Welt. In diesem Kind in der Krippe kommt uns Gott ganz nahe. Was für eine tolle Vorstellung.

                                    

 Jesus spricht zu seinen Jüngern (und damit zu allen, die ihm folgen, also auch zu dir und mir):

Ihr seid das Licht der Welt. (Mt 5,14)      

 

 Jesus gibt uns den Auftrag, selbst Licht zu sein.

Wir können wir Licht sein für andere?

Denke kurz darüber nach.

 

 Ich sage, wir sind Licht für andere, in dem wir ihnen Hoffnung schenken und sie froh machen.

 Deshalb möchte ich gern eine kleine Aktion mit euch starten.

 Gerade in der jetzigen Zeit gibt es in unserer Gemeinde Menschen, die traurig, einsam und vielleicht sogar hoffnungslos sind.

 

Lasst uns für diese Licht sein.

 

 Hier im Download findet ihr Ideen für Karten.

 Ihr benötigt für jede Karte die Basiskarte (Seite 6) und eine Motivseite, die ihr ausschneidet, gestaltet und dann auf die Basiskarte klebt.

 Ich freue mich auf eure gebastelten Karten, die ich dann an die Menschen weiterverteilen möchte.

 

 Ihr könnt einen Gruß in die Karte schreiben oder aber nur die gebastelten Karten in einen Briefumschlag und dann in den Briefkasten des Pfarramts stecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lust auf eine Geschichte?

 

Ich habe euch die Geschichte vom verschenkten Licht angehangen. ;)

 

Lest selbst oder lasst euch vorlesen.

 

Geschichte vom verschenkten Licht.pdf
Download 

 

Und wer dann noch Lust auf ein kleines Experiment mit Licht hat, für den habe ich folgende Idee.

 

Ihr braucht:

 

1 Briefumschlag

 

1 Seite schwarzes Tonpapier

 

1 Locher

1 Taschenlampe

 

Und so holt ihr euch die Sterne vom Himmel:

 

1.    Locht das Tonpapier mit dem Locher. Ihr könnte es zum Lochen auch Knicken, damit ihr auch Löcher in der Mitte des Papiers habt.

2.    Steckt das Papier in den Umschlag.

3.    Nehmt die Taschenlampe. Verdunkelt den Raum (Vorhänge zuziehen, Rollläden runter oder einfach nur Licht ausknipsen).

4.    Leuchtet von hinten an den Umschlag.

 

Erst wenn es dunkel ist, funkeln die Sterne. :)

 

Das soll es für heute von mir gewesen sein.

Wenn ihr etwas auf dem Herzen habt, meldet euch gern :-)

      

Ich wünsche euch eine hoffnungsvolle und lichterfüllte Zeit.

Bis bald, eure Kati